Philosophie


Methoden

Es ist uns wichtig, dass wir mit modernen Methoden der Hundeerziehung arbeiten. Die Hunde sollen mit Hilfe von Futter, Spielzeug und spassigen Belohnungen motiviert werden. Wenn möglich soll auch die intrinsische Motivation von Hunden genutzt werden, durch das sogenannte operante Lernen. Markertraining (auch bekannt als Clickertraining) hilft dabei extrem und ist deshalb empfehlenswert, es ist jedoch nicht Voraussetzung für die Kurse.

Philosophie

Hundeerziehung ist eine Teamarbeit und der Hund kann nur so gut sein wie der Mensch auf der anderen Seite der Leine. Auch wenn es eine gewisse Rangordnung gibt, in unseren Augen sind Hund und Hundehalter/in im Training auf einer Ebene. Gleiches gilt für uns als Hundetrainer. Wir möchten nicht in autoritärer Weise unsere Meinung aufzwingen, sondern unsere Ideen und Beobachtungen so erklären, dass die Erziehung möglichst optimal funktioniert. Der didaktischer Fokus gilt also nicht nur dem Hund, sondern insbesondere auch dem Menschen. Hunde haben unglaubliche Sinne und eine Auffassungsgabe, die kaum vorstellbar ist für uns. Aus diesem Grund geschieht Erziehung nämlich nicht nur auf dem Hundeplatz, sondern 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche. Es ist wichtig, dass der Mensch sich bewusst ist, dass er durch sein Verhalten in jeder Situation ein positives oder negatives Feedback an den Hund gibt.

Privatlektionen (Junghund / Erziehungskurs)

Ich bin ein grosser Befürworter von Privatlektionen und habe dafür mehrere Gründe. Wenn ein Hund auf dem Hundeplatz gehorcht, heisst das noch lange nicht, dass er auch im Alltag erzogen ist. Da Hunde sehr ortbezogen lernen, ist es deshalb wichtig, dass die Erziehung an verschiedenen Orten stattfindet, am besten dort wo die täglichen Spaziergänge stattfinden. Privatlektionen eignen sich dazu natürlich perfekt.

Bei mehreren Hunden (und Hundehalter/innen) haben nie alle das gleiche Leistungsniveau. Deshalb sind in Gruppenkursen Kompromisse nötig, welche das Risiko von einer Unterforderung oder Überforderung des Hundeteams mit sich bringen. In Privatstunden kann man jedoch die Übungen immer gezielt an das aktuelle Niveau des Hundes und die Bedürfnisse der Hundehalterin bzw. des Hundehalters anpassen.

Auf den ersten Blick sind Privatlektionen zwar teurer, aber bei genauerer Betrachtung ist das Preis/Leistungsverhältnis besser, weil man die ganze Dauer der Lektion aktive Lernzeit hat.

Wer mit möglich geringem zeitlichem, finanziellem und emotionalem Aufwand die obligatorischen Kurse absolvieren möchte, ist bei mir definitiv am falschen Ort. Ich möchte gerne mit Leuten arbeiten, die Freude am Training mit dem Hund haben und gewisse Ansprüche an Erziehung haben.

Im Dummybereich sind selbstverständlich Gruppenlektionen sinnvoll, weil dort oft auch mit mehreren Hunde gearbeitet wird.

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